Stress Management

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Was Stress bedeutet, und was der Begriff „Management“ meint, braucht vorab hier keine Erklärung: Viele Menschen kennen das Thema Stress und wie mit diesem in seinem alltäglichen Leben umzugehen ist, den Stress also zu „managen“, nur allzu gut. Wir sind oftmals täglich dazu angehalten, einen Umgang mit den vielen alltäglichen Formen von Stress, die uns begegnen, zu finden. Das Bemühen, Stress zu reduzieren, ist ohne Frage ehrenwert und gelingt uns mit der Zeit immer besser und immer häufiger. Doch jeder von uns kennt es, wenn eben dies mal nicht gelingt. Manchmal erscheint es uns beinahe unmöglich, unsere Stressquellen versiegen zu lassen.

Für solche Tage und für jene, an denen wir entspannt (-er) durch das Leben gehen (können), möchte ich euch ein Form des Stressmanagement ans Herz legen:

Die Beobachtung des Atems- Die Atem-Meditation
Im Folgenden beschreibe ich zwei Anleitungen, welche durch die Atembeobachtung den innerlich empfundenen Stress minimieren helfen.
Die erste Anleitung ist für solche Tage geeignet, an denen nur noch ein Stressmanagement realisierbar ist, weil der Stresspegel nicht reduzierbar erscheint. Mithilfe des meditativen Moments lässt du die innere Anspannung, die durch den Stress entstehen kann, los. Mehr Ruhe, Klarheit und Entspannung kehren in dich ein. Du wirst beim Anwenden schnell merken, dass du anschließend entspannter, energiegeladener und vor allem mit mehr Gelassenheit die weiteren Hürden deines Tages nehmen wirst.
Die zweite Anleitung ist für jene Tage konzipiert, die von Grund auf entspannter und stressfreier ablaufen. An solchen Tagen kannst du die Zeit, die dir frei zur Verfügung stehen, nutzen für eine kleine Meditation, die nur wenige Minuten in Anspruch nimmt und dich anschließend deinen weiteren Tag entspannt angehen lassen.
Das Geheimnis der Atembeobachtung ist die Magie im Yoga, die jeder und jede während und nach der Yogapraxis selbst erleben kann. Dieser Zauber ist immerwährend und verliert – von Beginn an der Yogalehre bis heute – niemals seine Wirkungskraft.

Meditation: Dein meditativer Moment
Deinen achtsamen meditativen Moment kannst du überall praktizieren. Setze, stelle oder lege dich für einen kurzen Augenblick, (und wenn es nur 1-2 Minuten sind) , an einem dir angenehmen Ort hin. Schließe die Augen. Nimm bewusst zwei, drei tiefe Atemzüge in den Bauchraum. Versuche dabei, tief und weit einzuatmen, so dass sich dein Bauch dabei sanft dehnt. Kehre dann zu deinem normalen Atemrhythmus zurück. Vielleicht merkst du bereits jetzt, dass du innerlich entspannter und ruhiger geworden bist. Beobachte nun deinen natürlichen Atemfluss. Nimm genau wahr, wie du ein- und wie du ausatmest. Zum Abschluss der Meditation öffnest du langsam mit sanftem Blick die Augen und schaust vor dich hin, bevor du den Blick hebst. Lass diese innere Empfinden des Loslassens, welches du nun vielleicht spürst, zur Grundstimmung deines weiteren Tagesablaufs sein. Falls du andere Empfindungen hast oder dich genauso fühlst wie vor der Übung, ist dies völlig in Ordnung. Du kannst sicher sein, dass sich die Kraft der Meditation entfaltet. Umso öfter du diese Mini-Meditation machst, desto besser und öfter wird dir dies gelingen.

Kleine Meditation für den Alltag
Nimm dir für diese Meditation ein paar Minuten Zeit. Setz dich aufrecht im Fersensitz oder im halben Lotossitz an einen ruhigen Platz, an dem dich keiner stören kann. Lege die Hände locker auf die Oberschenkel. Du kannst auch die Handinnenflächen nach oben zeigen lassen. Schließe die Augen. Atme tief ein und streck dabei aus dem Steißbein die gesamte Wirbelsäule lang bis zum Nacken und darüber hinaus zum Scheitelpunkt. Atme langsam und gleichmäßig aus und lass dabei die Schultern sanft nach unten sinken. Atme auf diese Weise einige Male ein und aus, so dass du die innere Streckung und Weite in deiner Sitzhaltung spüren kann. Wichtig ist, dass du beim Ein- und Ausatmen entspannt bleibst und dein Atem frei fließen kann.
Kehre nun zu deinem natürlichen Atemrhythmus zurück. Nach einigen Atemzügen hälst du nach dem Einatmen den Atem kurz in der Atemfülle an und lässt ihn wieder zum Ausatmen sanft los. Nach dem Ausatmen hälst du wieder kurz in der Atemleere den Atem an und lässt den Atem erneut zum Einatmen sanft los. Praktiziere diese Atemübung solange, wie es dir angenehm ist. Richte deine Konzentration dabei auf die Atembeobachtung. Sollten Gedanken kommen, kehrst du mit deiner Aufmerksamkeit wieder zur Beobachtung deines Atemflusses zurück.
Zum Abschluss der Meditation öffnest du langsam mit sanftem Blick die Augen und schaust vor dich hin, bevor du den Blick hebst. Lass diese innere Empfinden des Loslassens, welches du nun vielleicht spürst, zur Grundstimmung deines weiteren Tagesablaufs sein. Falls du andere Empfindungen hast oder dich genauso fühlst wie vor der Übung, ist dies völlig in Ordnung. Du kannst sicher sein, dass sich die Kraft der Meditation entfaltet. Umso öfter du diese kleine Meditation machst, desto besser und öfter wird dir dies gelingen.

Autorin Beyhan Özcelik

Kategorien Allgemein

1 Kommentar zu „Stress Management

  1. Sehr geehrte Frau Özcelik,
    es war mir eine Freude Ihren Artikel gelesen zu haben! Denn Sie haben sehr viel nützliches und hilfreiches geschrieben, was mir in meinem zukünftigen Leben sicherlich weiterhelfen wird. Allein schon der Absatz zur kleinen Meditation im Alltag kann sehr hilfreich sein, wenn man mal kurz Zeit hat, aber einem der Stress quasi erdrückt! Oft sind es schon die kleinen Sachen, die sehr wirksam sind, um den Stress nicht zu groß werden zu lassen.
    Yoga und Meditation sind feste Bestandteile meines Lebens. Sie geben mir in den Momenten Kraft, in denen ich es am meisten brauche. Stress erfahren wir überall… auf der Arbeit, in der Familie, beim Partner und sogar in der Freizeit. Aber natürlich muss man dann wiederum zwischen positivem und negativem Stress unterscheiden. Aber oftmals ist es eben der negative, der uns so belastet und auch gesundheitlich schaden kann. Und wie gesagt, Yoga und Meditation haben schon immer geholfen. Beispielsweise kann auch ein langer Spaziergang gut tun, einfach mal die Gedanken schweifen lassen und die Natur erfahren. Das hilft mir persönlich auch immer. Aber auch die Einnahme von biologischen CBD Öl Tropfen helfen mir in gewissen Situationen, wenn der Stress echt einfach zu erdrückend wird. Wie und was man macht, ist logischerweise auch eine individuelle Frage! Daher hat auch jeder so seine eigenen Mittel und Wege!
    Ganz lieben Dank für den tollen und informativen Beitrag!

    Gefällt 1 Person

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